Sonntag, 25. Oktober 2009

Dom-Gottesdienst.


Heute war ich im Dom-Gottesdienst von Magdeburg.
War ca. 5 min zu spät... Diese 5 min. verlängerten sich dann noch um 10 min., weil ich den Eingang nicht gefunden habe. Der Dom von Magdeburg ist wunderschön, riesig und wirklich etwas Angst einflößend. Also lief ich nun um diese Mauern hin und her und drum-herum, um den Eingang zu finden (der Gottesdienst fand nicht im großen Kirchenschiff statt, sondern in einem der Nebenschiffe). Es waren ca. 150-200 Besucher da. Ein paar Kinder (war ja auch Thema: "lasset die Kinder zu mir kommen), natürlich viele alte Menschen und ca. 5 Leute in meinem Alter.
Ich fand noch einen Platz. Neben mir saß ein mittelaltes Ehepaar (glaube zumind. das die verheiratet waren) und ein etwas verklemmter jüngerer Mann, der sich am Ende sogar traute mit mir das Liederbuch zu teilen (da ich das Liederbuch "Neue Lieder" (hab mich gefragt welche Lieder davon neu sind) nicht bekommen habe).
Der Gesang in so einer Kirche hört sich immer gleich an. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass sich jedes Lied gleich anhört. Ein Mischung aus heulen und Operngesang. Meist hört man nur Frauen (so kommt es mir auf jedenFall vor).
Nach einer Taufe, zwei Liedern und drei Bibelversen begann die Predigt.
Ich muss sagen, das ich schon lange keine so gute auferbauende Predigt gehört habe. Es hat mich wirklich ermutigt und gestärkt (dachte schon so was gibt es gar nicht bei einer Predigt). Der Pfarrer hat sehr lebensnah, ehrlich, gut vorbereutet und ermutigend gepredigt. Ein wohltat für mein Inneres. Danke Lieber Pfarrer der Dom-Gemeinde Magdeburg!!!

Marie war bei mir... Was für eine Freude!




Montag, 19. Oktober 2009

VERGANGENHEIT - gegenwart - ZUKUNFT

Man sitzt. Man steht. Man liegt...
so vor sich hin. Man merkt nicht wie die Zeit verstreicht. Plötzlich schon eine Stunde später. Ach du Schreck... man hat GEDACHT. NACHGEDACHT.
Denken über Vergangenheit und Zukunft.... Einen Kreis,eine Linie oder öfters auch einen Knoten... selten platzt so ein Knoten mal. Das sind Momente von dem man gerne jedem sofort berichten möchte, aber ehe man dazukommt, weiß man nicht mehr was für ein Knoten das eigentlich war... man denkt das eh keiner einen verstehen wird, denn man versteht sich selber auch nicht mehr...
naja und dann gibt es noch das Träumen, die Filme im Kopf oder das Visionieren:
Was war? Was könnte sein? - Was war passiert? Was könnte passieren?...
Wo steckt in diesem ganzen Denken eigentlich die Gegenwart?

Hier ein schönes Gedicht, welches ich heute morgen lesen durfte (natürlich von Bonhoeffer -ist ja grade mein täglich Brot-):

Die Gegenwart
Ist die verantwortungsvolle Stunde Gottes mit uns,
jede Gegenwart;
heute und morgen,
die Gegenwart
in der ganzen Wirklichkeit und Vielseitigkeit;
es gibt in der ganzen Weltgeschichte
immer nur eine wirkliche bedeutsame Stunde,-
die Gegenwart.
Wer aus der Gegenwart flieht,
flieht die Stunde Gottes,
wer aus der Zeit flieht.
Flieht Gott.
Dienet der Zeit!
Der Herr der Zeit ist Gott,
der Wendepunkt der Zeiten ist Christus,
der rechte Zeitgeist ist der Heilige Geist.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Meine Arbeit bei SUNRISE...

Langsam bauen sich Beziehungen auf und ich gehöre immer mehr zur Gruppe. So bekomme ich mehr Einblick in ihr Leben und ihre Geschichten. Das motiviert mich auf der einen Seite, da ich merke dass sie mir immer mehr vertrauen. Auf der anderen Seite macht es mich aber auch irgendwie hilflos, da ich so wenig zu sagen und helfen weiß. Manchmal sehe ich auch keinen Ausweg für die Jugendlichen und sehe vor meinem „Inneren Auge“ schon wie ihr Leben Mal (negativ betrachtet) aussehen wird. Dan fühle ich mich fast etwas nutzlos und überflüssig. Was soll ich diesen Jugendlichen „helfen"? -ich habe doch niemals soviel erlebt wie sie- Wie könnte ich in ihr Leben sprechen? Mit was für einer Berechtigung?

Doch es gab auch Momente in denen ich mich sehr nützlich fand. Z. B. habe ich mit einem Mädchen Bewerbung für einen Ausbildungsplatz geschrieben. Wir haben vier Bewerbungen erstellt und sie hat danach vom Arbeitsamt ein großes Lob für diese bekommen. Ich konnte dieses Mädchen darin unterstützen und habe mir ihr gemeinsam wirklich viele Dinge entdeckt, die sie bereits kann und in denen sie Erfahrungen hat. Das ist schön.

Einfach da sein und präsent sein. In erster Linie besteht meiner Arbeit darin, einfach da zu sein. Beim Fußball, bei der Übernachtung, beim Häkeln ;) beim Tanzen oder irgendwelchen anderen Aktionen. Zuhören und Mut zusprechen, das ist mein Hauptaufgabe. Ich kann nicht und muss keine tollen Programme oder Aktionen starten, sondern bin einfach nur da. Fällt mir nicht so leicht, doch ich lerne langsam wie wertvoll es ist.

Mein Eigenes!





Mein eigenes neues SUNRISE-Trikot! Man bin ich stolz!

Samstag, 10. Oktober 2009

Homepage fertig!

SUNRISE hat nun eine geordnete und funktionierende Homepage.
schaut doch mal vorbei und sucht mich ;)
www.sunrise-online.de

Dienstag, 6. Oktober 2009

HiHiHi - Drück mich!