Heute war ich im Dom-Gottesdienst von Magdeburg.
War ca. 5 min zu spät... Diese 5 min. verlängerten sich dann noch um 10 min., weil ich den Eingang nicht gefunden habe. Der Dom von Magdeburg ist wunderschön, riesig und wirklich etwas Angst einflößend. Also lief ich nun um diese Mauern hin und her und drum-herum, um den Eingang zu finden (der Gottesdienst fand nicht im großen Kirchenschiff statt, sondern in einem der Nebenschiffe). Es waren ca. 150-200 Besucher da. Ein paar Kinder (war ja auch Thema: "lasset die Kinder zu mir kommen), natürlich viele alte Menschen und ca. 5 Leute in meinem Alter.
Ich fand noch einen Platz. Neben mir saß ein mittelaltes Ehepaar (glaube zumind. das die verheiratet waren) und ein etwas verklemmter jüngerer Mann, der sich am Ende sogar traute mit mir das Liederbuch zu teilen (da ich das Liederbuch "Neue Lieder" (hab mich gefragt welche Lieder davon neu sind) nicht bekommen habe).
Der Gesang in so einer Kirche hört sich immer gleich an. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass sich jedes Lied gleich anhört. Ein Mischung aus heulen und Operngesang. Meist hört man nur Frauen (so kommt es mir auf jedenFall vor).
Nach einer Taufe, zwei Liedern und drei Bibelversen begann die Predigt.
Ich muss sagen, das ich schon lange keine so gute auferbauende Predigt gehört habe. Es hat mich wirklich ermutigt und gestärkt (dachte schon so was gibt es gar nicht bei einer Predigt). Der Pfarrer hat sehr lebensnah, ehrlich, gut vorbereutet und ermutigend gepredigt. Ein wohltat für mein Inneres. Danke Lieber Pfarrer der Dom-Gemeinde Magdeburg!!!